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Intravenöse Sedierung mit Midazolam

Mit der Möglichkeit der intravenösen Sedierung können wir eine Option anbieten, welche die Lücke zwischen der Anwendung von Lachgas und einer Vollnarkose schliesst.

Eine Sedierung ist eine Art "Dämmerschlaf". Sie sind tief entspannt, im Gegensatz zu einer Vollnarkose aber noch ansprechbar und müssen nicht beatmet werden. Das Angst- und Zeitgefühl geht verloren und Sie werden sich nicht mehr an die Behandlung erinnern.
Bei Patientinnen und Patienten mit ausgeprägtem Würgereiz wird dieser stark vermindert.

Midazolam gehört zur Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine, welche vielen Leuten unter den Namen Valium oder Dormicum als Beruhigungs- oder Schlafmittel bekannt sind.

In unserem Fall verabreichen wir den Wirkstoff über einen venösen Zugang (Infusion). Dies hat – im Gegensatz zur Tablettenform – den grossen Vorteil, dass die Dosierung und damit die Tiefe der Sedierung individuell gesteuert werden kann.
Der Wirkstoff hat ein kurzer Wirkungszeitraum, so dass sich die Dauer der Sedierung gut einstellen lässt.

Dank unserer Ausbildung, Infrastruktur und dem Umstand, dass ein Gegenmittel zur Verfügung steht, ist die Durchführung der Sedierung sicher.

In vielen Fällen kann mit einer Sedierung eine kostenintensive Vollnarkose vermieden werden.

In gewissen Situationen ist eine intravenöse Sedierung mit Midazolam nicht möglich. Ausschlussgründe sind zum Beispiel das Vorliegen einer Schwangerschaft, gewisse Vorerkrankungen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten.
Auch können wir diese Art von Sedierung nicht für kleine Kinder anbieten.

Wichtig zu wissen: Vor einer Sedierung mit Midazolam dürfen Sie 4–6 Stunden nicht essen.
Nach einer Sedierung müssen Sie von einer Vertrauensperson nach Hause begleitet werden und dürfen für 12 Stunden keine Fahrzeuge lenken oder Maschinen bedienen.
Wir klären diese Aspekte sorgfältig mit Ihnen im Rahmen des Vorgesprächs.

Wünschen auch Sie eine Behandlung unter Sedierung? Wir beraten Sie gerne.